Spitzensportler und Hotelier mit Leidenschaft

Skirennfahrer Egon Zimmermann konnte

die größten sportlichen Erfolge seiner Zeit feiern:

1962/1963 unter anderem:
Weltmeister und Bronzemedailliengewinner in Chamonix
Arlberg-Kandahar-Sieger
Abfahrts- und Kombinationssieger in Megève
Abfahrts- und Kombinationssieger am Hahnenkamm
Auszeichnung mit dem „Skieur d’Or“

1964 unter anderem:
Abfahrtssieger Lauberhorn in Wengen
Olympiasieger in der Abfahrt am Patscherkofel in Innsbruck

Egon Zimmermann, waren Sie der geborene Rennläufer?
Für einen geborenen Lecher entdeckte ich die Begeisterung fürs Skifahren erst relativ spät. Ich war schon sieben  Jahre alt, als ich meinen Vater auf die erste Skitour begleitete. Ab diesem Tag war es geschehen. Nach den ersten gewonnenen Schülerrennen war ich vom Skirennsport restlos fasziniert. Ich ging zum Training nach Portillo in den chilenischen Anden, feierte meine ersten internationalen Rennsiege. Damals fiel aber auch die Entscheidung für meinen späteren Lebensweg: Neben dem harten Training absolvierte ich meinen Eltern zuliebe in Frankreich meine Ausbildung als Koch.

Die Geschwindigkeit wurde dann zum Verhängnis.
Nach dem Weltmeistertitel 1962 und meinem Olympiasieg in 1964 Innsbruck stand ich am Beginn einer großen Karriere. Doch die Faszination des Rennfahrers für die Geschwindigkeit forderte ihren Preis. 1964 hatte ich einen schweren Autounfall und fand dadurch den Anschluss an die Spitze nicht mehr. 1968 gab ich meinem Rückzug aus dem Skisport bekannt und widmete mich ganz dem Hotel Kristberg, das ich 1966 gebaut hatte.

Was haben Spitzensport und Gastronomie gemeinsam?
Beides braucht den Einsatz der ganzen Person: überdurchschnittlich viel Engagement und eine ehrliche Freude, mit Menschen zusammen zu sein. Ich bin zufrieden, wenn sich meine Gäste bei uns wohl fühlen und ich freue mich, wenn Stammgäste schon über 40 Jahre zu mir kommen. Sie schätzen es, dass sie bei uns viel Komfort und Luxus finden, dass es bei uns aber auch sportlich, lustig und gemütlich ist.